Pflege mit Öl

Oberflächenbehandlung

Jeder neu verlegte Parkettboden benötigt eine Oberflächenbehandlung. Wofür Sie sich letztlich entscheiden, hängt zum einen von der Nutzungsart Ihres Bodens ab, zum anderen auch von Ihrem ästhetischen Empfinden und Ihrem persönlichen Geschmack. Jede Behandlung birgt Vor- und Nachteile, wobei wir Ihnen auch bei dieser Entscheidung beratend zur Seite stehen. So können Sie Ihren Boden wahlweise ölen, wachsen oder mit Lacken versiegeln.
Öle dringen direkt ins Holz ein und schützen es. Das Holz bleibt offenporig. Die Oberfläche wird im Lauf der Zeit durch die Pflege gesättigt und widerstandfähiger. Auch bleiben Holzstruktur und – farbe bei dieser Behandlung gut erhalten. Geölte Böden sind etwas aufwändiger in der Pflege, bieten aber den Vorteil einer recht einfachen Reparatur bei Beschädigungen. So ist der Boden etwas empfindlicher als ein versiegelter Boden. Öle eignen sich für Kinder oder Allergiker, weil sie fast keine Lösungsmittel enthalten und vom Geruch her neutral bleiben. Ein geölter Boden wirkt sich auch auf das Raumklima positiv aus, da die Holzporen die Luftfeuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben.
Wachse weisen das Wasser ab, entwickeln kaum Geruch und erhalten die ursprüngliche Farbe des Holzes. Gleichzeitig bleibt die Atmungseigenschaft des Holzes erhalten. Einmal pro Jahr sollten Sie Ihren Boden auch nachbehandeln.
Ein mit Lack versiegelter Parkettboden ist sicher am besten vor Feuchtigkeit und Abnutzung geschützt, weil der Lack eine in sich geschlossene Schicht über dem Boden bildet. Fürs Raumklima eignet sich der Boden allerdings lange nicht so gut wie ein gewachster oder geölter Boden. Die Reinigung eines versiegelten Bodens ist einfach. Sie müssen diesen nur feucht wischen und vielleicht noch ein zusätzliches Pflegemittel nutzen. Der Boden wirkt nicht so natürlich wie ein geölter Boden. Sollten doch einmal Kratzer die Schutzschicht angreifen, so ist ein versiegelter Boden nicht so leicht zu reparieren.

Baumstämme